Mittwoch, 27. Februar 2008

Buenos Aires

Am Strand in Puerto Madryn, mit den Drei Englaendern und Shaun (Ami) Walskelett im Museum auf Península Valdes
Tatu Carreta (peludo) - dank Gastón der genaue Name dieses putzigen Tieres

Ja, und dann hier, die echten...


kein weiterer Pinguin - und ansonsten auch echt wenig los...


Sandformationen







Fast wie Wueste - Duenen auf Península Valdes




ich find's lustig: man beachte den roten Abfalleimer rechts neben dem dezenten Hinweis "Muell"



Gastón und Mati in La Boca




Carlos Gardel, Eva Peron und Maradona in La Boca


.. und ich war auch in La Boca!!!



typisches Haus fuer Buenos Aires


Vor dem Casa Rosada - Praesidentensitz

Die Fakultaet fuer Recht




Karneval in Nuñez!!!

Da bin ich also endlich wieder in einer Grossstadt angekommen - und diese Stadt rockt!!! Eigentlich bin ich ja im Urlaub, aber irgendwie gibt es so viel zu tun, dass der Blog ein wenig zu kurz gekommen ist, sowie e-mails an euch... Sorry!



Nach der Kaelte in El Calafate habe ich mich ganz schnell in den Norden aufgemacht, nach Puerto Madryn, das liegt an der Kueste, hat einen schicken Strand und ausserdem eine Halbinsel mit Pinguinen, Seeloewen, Robben und ab und zu auch Orcas (die ich leider nicht gesehen habe). Nach dem ganzen "Stress" habe ich mich also erstmal am Strand erholt. Und ausserdem wurde es endlich mal guenstiger. Argentinien ist im Sueden naemlich fast so teuer wie Chile, ausserdem darf man in Nationalparks einen "Auslaender-Aufschlag" von knapp 200% berappen. Das war in Chile nicht anders, aber dank meines chilenischen Ausweises + Studentenausweis habe ich dort immer nur Studentenpreis bezahlen muessen...

In Buenos Aires bin ich bei Gastón untergekommen, dementsprechend hab ich jetzt mehr Geld um Buecher zu kaufen - und die sind hier soooooooooooooooooooooo guenstig!!!!!!!!! Donnerstag bin ich angekommen, wir haben uns die Mondfinsternis (die hier um 23.00 Uhr anfing) angeschaut (oder war die Mittwoch? Dann bin ich Mittwoch angekommen!) und anschliessend bin ich komplett fertig in Klamotten auf dem Sofa eingeschlafen und irgendwann mitten in der Nacht voellig verwirrt aufgewacht, wusste nicht, wo ich bin... Busfahren ist eben doch nicht so erholsam, nach 16 Stunden am Stueck ist man (ich) doch erledigt. :-) Freitag abend haben wir uns mit Freunden von Gastón getroffen, Ezequiel (ich find den Namen echt grossartig!) ist auch gekommen, und sassen bis 6.00 Uhr morgens in einer Bar - aber wir sind auch erst um 1.00 Uhr losgezogen, so ist die Zeitverschiebung hier eben. Touri-Restaurants erkennt man daran, dass sie schon um 18.00 Uhr Essen servieren, dafuer sind sie um 1.00 Uhr dicht, waehrend der normale Porteño erst um 22.00 Uhr essen geht, um dann gegen 2.00 "de joda" zu gehen. Samstag abend waren wir auf die Geburtstagsfeier einer Freundin von Gastón eingeladen, die in einem Club statt gefunden hat - ganz ehrlich, so anders als in Deutschland ist das nicht.


Natuerlich haben wurde ich nicht nur in das Nachtleben Buenos Aires' eingefuehrt, sondern wir haben uns auch die verschiedenen Stadtviertel angeschaut: San Telmo, La Boca, Palermo, Recoleta (der Friedhof war aber schon zu, da muss ich demnaechst nochmal alleine hin). Ausserdem haben wir den klassischen Teil des Bellas Artes besucht, demnaechst kommt dann der Teil der modernen Kunst. Und irgendwann naechste Woche mache ich einen kurzen Abstecher nach Uruguay, das ist aber noch genauso wenig geplant.

Donnerstag, 21. Februar 2008

Link

Nur ein kleiner Link, was ich so auf Lemuy gemacht habe... Die Leute vom Projekt, auf der Seite der Uni!
www.udd.cl/prontus_udd/site/artic/20080117/pags/20080117011505.html

Sonntag, 17. Februar 2008

Fotos....

Auf dem Flug von Coyhaique nach Punta Arenas... Das Seengebiet... Deshalb haben die da also keine Strassen!!! Im Torres del Paine - Ewigkeiten einfach Nichts!

Ohja, so schwer beladen war ich. Im Vordergrund: das Nichts, und hinten dran die beruehmten Torres (die man wegen der Wolken nicht sieht)

Der Gletscher im Nationalpark Torres del Paine. Neben mir: Lou und John, zwei Iren, die ich schon in Punta Arenas kennen gelernt hatte.


Ein anderer Gletscher, der Perrito Moreno. Der einzige Gletscher weltweit, der noch immer waechst!!! Das ist schon Argentinien, El Calafate..



Clara und ich vor'm 3.groessten See Suedamerikas, dem Lago Argentino, auch bei El Calafate.



Der Strand in Puerto Madryn!!! Endlich Sonne und Waerme!!!!

Montag, 11. Februar 2008

El trauco!!!

Das links ist Sofy, die Freundin, die ich in Osorno besucht habe, die im Moment im 3.Monat schwanger ist. Daneben ich, mehr oder weniger auch schwanger ;-), hier kann ich immerhin behaupten, es waere der Trauco gewesen, eine Figur aus der Mythologie von Chiloé, ein haessliches kleines Hutzelmaennchen, das junge Maedchen verfuehrt und schwaengert...


Dienstag, 5. Februar 2008

Die Wildnis ruft!!!!

Irgendwann Ende Januar bin ich in Chaitén angekommen, der ersten "Stadt" auf der Carretera Austral. "Carretera" heisst "Autobahn", wer sich die A3 vorstellt, liegt falsch, eigentlich besteht sie hauptsaechlich aus Schotterpiste und eigentlich regnet es staendig. Wenn aber die Sonne 2 Wochen ohne Unterbrechung scheint, verwandelt sich das ganze von Schlamm und staubiges Gebroesel, man ist komplett von oben bis unten eingesaut und schwitzt und ist dreckig und steht stundenlang in der Sonne, um evtl. von einem der wenigen vorbeifahrenden Autos mitgenommen zu werden. Unterwegs trifft man eigentlich nur Israelis... ganz seltsam, von Stgo bis Puerto Montt bin ich keinem einzigen begegnet. Die Israelis kommen nach ihrem Militaerdienst auf die Carretera Austral, fuer sie besteht Chile im Prinzip nur aus Carretera Austral (einer war von "Santiago" ueberfordert, meine Antwort, als er mich fragte, wo ich denn gerade wohne). Das liegt daran, das alle israelischen Internetseiten ueber Chile eben nur die C.A. angeben (und Pucón, aber da hab ich im November keine Israelis getroffen). Da ich leider kein hebraeisch kann, muss ich mich auf meine Gewaehrspersonen stuetzen ;-), die mir das so erklaert haben...
Ein paar Tage war ich auch mit einem Israeli unterwegs, im Parque Pumalin, noerdlich von Chaitén. Danach gings weiter nach Futaleufu, zum Raften (mit Marieke, die ich im Bus kennen gelernt habe, que buena honda!), einer der besten Fluesse der Welt... Grossartig!!! Mich hats rausgehauen, aber ich musste ja das Vorurteil der beiden Argentinier die mit im Boot sassen, dass Frauen nichts drauf haben, bestaetigen ;-). Nach und wieder weg von Futaleufu musste ich den Bus nehmen, in Villa St. Lucia sass ich 5h an der Strasse und keiner hat mich mitgenommen (fuhren alle nur ein bisschen weiter) und auf dem Rueckweg war das aehnlich, und weil ich nicht in Futaleufu versauern wollte...
Von Futaleufu an war ich mit 3 Argentiniern unterwegs, Mati, Ezequiel und Gastón, lustige Burschen, die nettesten (und ab und zu auch dreckigsten) Wirtschaftsstudenten, die ich bis jetzt kennengelernt habe. Alle drei studieren in Buenos Aires, da hab ich dann also auch schon meine Kontakte ;-)
Dann waren wir ein bisschen in Puyuhuapi (hoffentlich hab ich das jetzt richtig geschrieben, dieses Mapuche-Namen machen es einem echt nicht leicht!) und vorgestern sind wir sehr verdreckt in Coyhaique angekommen. Welch Unterschied zu meinem ersten Reisetag!! In Talca hab ich noch ein Taxi bis zum Hostal genommen, weil ich keinen Bock hatte 1,5km mit sooooooooooo viel Gepaeck zu laufen. Inzwischen ist mein Rucksack um 5kg schwerer (Zelt und Schlafsack) und wir sind geschlagene 3h durch die Stadt gelaufen, um einen Zeltplatz zu finden. Letztendlich haben wir wild an einem Fluss gecampt, wir hatten den ganzen Tag nichts gegessen, das Wasser war uns ausgegangen, wir waren voellig verdreckt von der Carretera, die Strasse zwischen Puyuhuapi und Coyhaique ist naemlich so richtig schlecht: 220 km Strecke, davon knapp 70 geteert (die sind nicht das Problem), aber fuer die gesamte Strecke haben wir 6h gebraucht, alles in einem Verschlag von einem Laster...
naja, hier sind die Fotos, die die Erinnerung ein bisschen verschoenern werden!!!!


David, der Israeli mit dem ich in Pumalin war, und Julio, der uns bis nach Villa St. Lucia mitgenommen hat. Zwischendurch sind wir in einen der zahlreichen Fluesse gesprungen!!!Hier nochmal die Aussicht ohne die Jungs.... In Futaleufu, am Tag nach dem Raften, im Haus von einigen Guias (rafting-guides, hat es denn dafuer kein deutsches Wort???). Marieke und ich wurden "aufgerissen", sozusagen, im Buero, und haben abends kraeftig mit den Jungs gefeiert.


Gruppenbild mit allen (ausser Albert), rechts, das ist Marieke



auf dem Weg von Villa St. Lucia nach Puyuhuapi, mit den Argentiniern, von links nach rechts: Gastón, Mati, (ich) und Ezequiel.


riesiger Kaefer in Puyuhuapi



auf dem Weg zum Gletscher im Parque Queulat (shit, das bild vom Gletscher ist gerade verschwunden und ich hab keine Zeit mehr!!!)

Ein echter Trucker! ;-) Unsere Mitfahrgelegenheit auf dem Weg von Puyuhuapi nach Coyhaique. (der rechts - links, das ist nochmal Gastón, der im Uebrigen auch DEN Satz von sich gab, so dass ich fast auf der Carretera umgekippt waere: "Cuando nos casemos" - wenn wir dann heiraten.


Blick von unterwegs...


Die Carretera Austral... und so aehnlich 6h lang... im Verschlag eines Lasters...