Samstag, 22. März 2008

Gerüchte

Nachdem ich immer wieder gefragt werde: Ich komme zurück nach Deutschland, versprochen! Dauert zwar noch ein bisschen, aber ich bleibe nicht in Südamerika (auf jeden Fall jetzt noch nicht ;-) Den Termin hab ich nicht so genau im Kopf, aber es ist irgendwie sowas wie der 25.August. Ich werde also Wacken mal wieder verpassen, aber vielleicht endlich mal auf's Kommz gehen (Vermutung: Mein Flugzeug landet am Montag NACH dem Kommz), die letzten sonnigen Tage nach dem bolivischen/peruanischen/equatorianischen Winter in AB mitnehmen, dann nach Bamberg flitzen, um das ganze Unizeug zu regeln und evtl. einen neue Wohnung suchen, falls ich die neue Wohnung nicht in einer anderen Stadt wegen Uniwechsels suchen muss...
Ansonsten: Ich hab doch keine Ahnung, kein Stress, ist ja noch Zeit.
Und: Mein Schwesterherz kommt mich Ende Mai besuchen! Juchhee!!

Montag, 17. März 2008

Zurück in Santiago

Eigentlich fing das Semester total super an: Grillen für die ausländischen Studierenden und eine großartige Geburtstagsparty. Unglücklicherweise lief der echte Semesterbeginn IN der Uni nicht so super. Es wurden weitere Lehrstühle geschlossen, selbstverständlich die, die nicht fettes Geld von irgendwelchen sponsernden Firmen einfahren, Kunstgeschichte, Geschichte sind dicht. Dazu wurden „überflüssige“ Kurse wie präkolumbianische Geschichte, präkolumbianische Kunst, zeitgenössisches Kino, … zugemacht. Dazu kommt, dass der einzige Kurs über chilenische zeitgenössische Poesie mit dem Kurs „Chile und seine Kultur“ zusammen fällt. Da „Chile und seine Kultur“ von einem Prof, der nicht so toll sein soll, gegeben wird, werde ich mich also der chilenischen Poesie widmen (die laut des Literaturchefs die wichtigste von allen, während die Chilenen in der Prosa nicht unbedingt Ruhm einfahren, auf jeden Fall die zeitgenössischen).

Die restlichen Kurse stammen aus der Politikwissenschaft, ich hoffe, es geht mir darin nicht ähnlich wie im ersten Semester in Bamberg (ich hab nach 4 Wochen den Studiengang gewechselt).

Falls mir die Kurse nicht gefallen sollten, werde ich mir ein Praktikum suchen, bin schon fleißig am Bewerbungen entwerfen. Hierbei war die Uni auch nicht unbedingt hilfreich: „Kulturzentren??? Nee, da haben wir keine Kontakte hin…. Irgendwas mit Kultur???… mmh… nee, tut mir leid, aber ich kenne wirklich keinen…“ und das vom Chef der Fakultät für Literaturwissenschaft. Und in Santiago gibt es jetzt wirklich nicht so viele, dass man da viel Zeit reininvestieren müsste.

Bin ein bisschen deprimiert, weil alles nicht so läuft, wie es soll, aber irgendwie klappt ja doch immer alles ;-)

Und das schicke Geburtstagsgeschenk (wenn auch Spiegelverkehrt)

Und Geburtstag: Traditionelles Gesicht in die Torte tauchen. Im Hintergrund: Anna, Französin
Noch ein Nachtrag von Buenos Aires: Die drei irischen Damen....